High-land.

Falls sich jemand gefragt hat, ob ich noch stricke: Ja, tue ich, ohne Ende. Und im Grunde könnte ich auch den Großteil meiner Zeit darüber schreiben, weil ich eine so unglaubliche Freude an dem Material habe, daran, das etwas entsteht, an den Farben, der Haptik und am Erfolgserlebnis sich durch eine komplexe Anleitung gekämpft zu haben mit meist respektablem Ergebnis.

Mit Omas alter Wollkiste hat das nur noch wenig zu tun. Wer ein wenig recherchiert findet ein ganz eigenes Universum mit kleinen Wollmanufakturen, Strickdesignern, Färbestudios und Anleitungsmonstern. Herausragend hier ist wohl ravelry.com. Dort findet man, auf einer zugegebenermaßen gewöhnungsbedürftigen Website alles. Und ich meine wirklich alles. Über 40.000 Anleitung für alles was sich stricken oder häkeln lässt. Unfassbar.

Hier bin ich auch über Kate Davies gestolpert. Eine Schottin, die ihre eigene Wolle herstellt, Anleitungen verkauft und Bücher schreibt. Ich bin verliebt. In die Muster, die Bilder, vielleicht auch ein bißchen in Schottland. Jedenfalls werde ich jetzt erst mal diese zuckersüßen Goats of inversnaid  fertig stricken und mich über jede neue gelungen Ziege freuen wie ein Kleinkind über den Schnee. Und dann kann er von mir aus kommen, der Highlander.

High-land. was originally published on Grafikbüro Grünkariert

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High-land.

Hamburg Calling

Leider nicht so, dass ich hinfahren würde. Aber dieses wunderbare Teilchen hier hat dem Strickmuster nach genau diesen Namen und – was soll  ich sagen – der Hamburger Nordwind hätte keine Chance. Im Süden ist es bei diesem sogenannten Sommer auch der Hit: Leicht, warm und kuschel-tröstlich wenn man bei Mistwetter nach dem Und-ich-gehe-jetzt-trotzdem-im-See-baden-Anfall voll Reue aus dem Wasser krabbelt.

 

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Hamburg Calling

Hamburg Calling

Leider nicht so, dass ich hinfahren würde. Aber dieses wunderbare Teilchen hier hat dem Strickmuster nach genau diesen Namen und – was soll  ich sagen – der Hamburger Nordwind hätte keine Chance. Im Süden ist es bei diesem sogenannten Sommer auch der Hit: Leicht, warm und kuschel-tröstlich wenn man bei Mistwetter nach dem Und-ich-gehe-jetzt-trotzdem-im-See-baden-Anfall voll Reue aus dem Wasser krabbelt.

 

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Hamburg Calling

Strickfieber, ach was sag ich: -Cholera!

Ja, ich weiß, es ist Sommer. Ja, ich weiß, es ist ziemlich bekloppt ausgerechnet jetzt Freude an dicken Merino-Dingen zu entwickeln. Es ist mir höchst Schnurz.

Ich bin über Anleitungen gestolpert. Von Stephen West. Der ist auch – mindestens ein bisschen – durchgeknallt, was man seinen Strickdesigns ansieht. Ich bin geflasht. Und überfordere mich vermutlich grade heillos mit abgedrehten Mustern, Techniken, die ich nicht beherrsche und der Idee, das die Farbkombis bei mir sicher richtig gut aussehen.

Mal schauen, wann der Wollkater folgt, im Augenblick bin ich Feuer und Flamme.

Und bis ich eines dieser Modelle auch nur im Ansatz fertig habe, ist es vermutlich eh tiefster Winter. 2018. Oder so.

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Strickfieber, ach was sag ich: -Cholera!

Strickfieber, ach was sag ich: -Cholera!

Ja, ich weiß, es ist Sommer. Ja, ich weiß, es ist ziemlich bekloppt ausgerechnet jetzt Freude an dicken Merino-Dingen zu entwickeln. Es ist mir höchst Schnurz.

Ich bin über Anleitungen gestolpert. Von Stephen West. Der ist auch – mindestens ein bisschen – durchgeknallt, was man seinen Strickdesigns ansieht. Ich bin geflasht. Und überfordere mich vermutlich grade heillos mit abgedrehten Mustern, Techniken, die ich nicht beherrsche und der Idee, das die Farbkombis bei mir sicher richtig gut aussehen.

Mal schauen, wann der Wollkater folgt, im Augenblick bin ich Feuer und Flamme.

Und bis ich eines dieser Modelle auch nur im Ansatz fertig habe, ist es vermutlich eh tiefster Winter. 2018. Oder so.

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Strickfieber, ach was sag ich: -Cholera!

Resteverwertung.

Das Wochenende war höchst gechillt und geprägt von angenehmen Aufräumaktivitäten. Zum Beispiel weiß das Kind jetzt wieder, wo genau sich welche Sorte Spielzeug befindet, ich weiß dank Kleiderschrankoptimierung jetzt wieder, wie es um meine Sommerklamotten bestellt ist und außerdem weiß ich, dass ich viel zu viel Wolle habe. Also mal nach Resteprojekten geschaut. Und eine Anleitung gefunden. Für eine Decke, die mit den Armen gestrickt wird, sozusagen als oversized-Nadeln. Was soll ich sagen, es klappt. Die Wolle habe ich vierfach genommen, ein fünfter oder sechster Faden hätten wahrscheinlich auch nicht geschadet, aber jetzt gibt es eine Decke. In Loch-Optik. Und darunter ist tatsächlich ein Temperaturunterschied fühlbar. Ein dezenter. Lässt sich als Sommerdecke verkaufen, denke ich. Und ein kleines bißchen weiß ich jetzt, wie sich der Apfel damals in Omas Retro-Einkaufsnetz fühlte.

 

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Resteverwertung.

Resteverwertung.

Das Wochenende war höchst gechillt und geprägt von angenehmen Aufräumaktivitäten. Zum Beispiel weiß das Kind jetzt wieder, wo genau sich welche Sorte Spielzeug befindet, ich weiß dank Kleiderschrankoptimierung jetzt wieder, wie es um meine Sommerklamotten bestellt ist und außerdem weiß ich, dass ich viel zu viel Wolle habe. Also mal nach Resteprojekten geschaut. Und eine Anleitung gefunden. Für eine Decke, die mit den Armen gestrickt wird, sozusagen als oversized-Nadeln. Was soll ich sagen, es klappt. Die Wolle habe ich vierfach genommen, ein fünfter oder sechster Faden hätten wahrscheinlich auch nicht geschadet, aber jetzt gibt es eine Decke. In Loch-Optik. Und darunter ist tatsächlich ein Temperaturunterschied fühlbar. Ein dezenter. Lässt sich als Sommerdecke verkaufen, denke ich. Und ein kleines bißchen weiß ich jetzt, wie sich der Apfel damals in Omas Retro-Einkaufsnetz fühlte.

 

Resteverwertung.