So viel.

Seit Herbst kein Beitrag mehr: Ja, es war eine Menge los. Und nichts. Je nach Blickwinkel. Tatsächlich lerne ich grade wieder, das eine Blickwinkel-Verstellung hin und wieder mindestens gut, manchmal sogar Not tut. Aber von vorn.

Der Herbst und sein Wetter zwischen wahlweise eis- oder nasskalt und schmierig warmem Föhn haben mir im Oktober eine veritable Nasennebenhöhlenentzündung verpasst. Mühsam, aber nicht dramatisch, sagt der Doktor, einfach Ruhe halten. Das wiederum ist dramatisch, wenn man selbständig und nebenbei Mutter ist. Aber es war machbar. Einigermaßen. Das Ergebnis von einigermaßen machbar war entsprechend: Einigermaßen gesund. Einigermaßen war nicht genug, sagte mein Körper und setzte vier Wochen später eine fröhliche Bronchitis obendrauf. Jetzt war wirklich totale Ruhe nötig und auch möglich. Entsprechend bin ich jetzt, nach fast sechs Wochen, wieder so gut wie auf dem Damm.

Wenn das Hirn sich in Grütze verwandelt und aus den diversen oralen und nasalen Öffnungen quillt, wird das Denken unmöglich. Jetzt, wo im Kopf wieder der Aggregatzustand „fest“ herrscht, folgen hoffentlich vor der Sommersonnenwende wieder diverse Blog-Beiträge. Das jedenfalls wäre der Plan.

Und was den Blickwinkel angeht: Irgendwann wird klar, das weitermachen wie immer nicht geht. Ich schätze, darauf sollte man hören. Das werde ich jetzt nach Kräften versuchen. Also: Hello, Advent, hilf mir, die Ruhe beizubehalten, die mir meine gesundheitlichen Querelen beschert haben.

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So viel. was originally published on Grafikbüro Grünkariert

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So viel.