High-land.

Falls sich jemand gefragt hat, ob ich noch stricke: Ja, tue ich, ohne Ende. Und im Grunde könnte ich auch den Großteil meiner Zeit darüber schreiben, weil ich eine so unglaubliche Freude an dem Material habe, daran, das etwas entsteht, an den Farben, der Haptik und am Erfolgserlebnis sich durch eine komplexe Anleitung gekämpft zu haben mit meist respektablem Ergebnis.

Mit Omas alter Wollkiste hat das nur noch wenig zu tun. Wer ein wenig recherchiert findet ein ganz eigenes Universum mit kleinen Wollmanufakturen, Strickdesignern, Färbestudios und Anleitungsmonstern. Herausragend hier ist wohl ravelry.com. Dort findet man, auf einer zugegebenermaßen gewöhnungsbedürftigen Website alles. Und ich meine wirklich alles. Über 40.000 Anleitung für alles was sich stricken oder häkeln lässt. Unfassbar.

Hier bin ich auch über Kate Davies gestolpert. Eine Schottin, die ihre eigene Wolle herstellt, Anleitungen verkauft und Bücher schreibt. Ich bin verliebt. In die Muster, die Bilder, vielleicht auch ein bißchen in Schottland. Jedenfalls werde ich jetzt erst mal diese zuckersüßen Goats of inversnaid  fertig stricken und mich über jede neue gelungen Ziege freuen wie ein Kleinkind über den Schnee. Und dann kann er von mir aus kommen, der Highlander.

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High-land.

Picture me.

Alle paar Jahre erfährt unsere Foto-Wand eine Auffrischung. Ich mag das sehr, alte Bilder aussortieren, durch neue ersetzen, lebendig bleiben. Außerdem ist Fotos entwickeln etwas so schön altmodisches. Man muss aussuchen, sortieren, bestellen, warten und immer ist es spannend, wie die Dinger dann aus der Tüte kommen. Dann nochmal auswählen, Zeit investieren, an die Wand kleben, sich freuen.

Und ganz nebenbei fallen einem vergessene Geschichten wieder ein. Bereiste Orte werden neu belebt und die Melancholie feiert eine Party.

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Picture me.

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Alle paar Jahre erfährt unsere Foto-Wand eine Auffrischung. Ich mag das sehr, alte Bilder aussortieren, durch neue ersetzen, lebendig bleiben. Außerdem ist Fotos entwickeln etwas so schön altmodisches. Man muss aussuchen, sortieren, bestellen, warten und immer ist es spannend, wie die Dinger dann aus der Tüte kommen. Dann nochmal auswählen, Zeit investieren, an die Wand kleben, sich freuen.

Und ganz nebenbei fallen einem vergessene Geschichten wieder ein. Bereiste Orte werden neu belebt und die Melancholie feiert eine Party.

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May all beings be happy.

Zwischen Weihnachten und Sylvester war ich seit langem mal wieder im Kino. Sogar zum ersten mal in meinem Leben bei einer Kino-Premiere. Der „Happy Film“ von Grafik-Designer Stefan Sagmeister feierte am 28.12.16 seine Österreichpremiere. Und ich war da, olé!

Im Film erforscht Stefan Sagmeister das Glück. Nicht im Allgemeinen, das würde sämtliche Rahmen sprengen, sondern sein eigenes, denn dafür ist er, wie könnte es anders sein, Experte. Wie lässt sich das persönliche Glück nachweislich steigern? Ein Glücksforscher im Film sagt: Ganz einfach.

Erstens. Durch Meditation.
Zweitens. Durch Therapie.
Drittens. Durch Drogen.

Sagmeister testet alle Methoden für drei Monate. Das ist sehr lustig, manchmal sehr traurig, sehr anrührend und hin und wieder auch zum unter den Kino-Stuhl kriechen, weil man phasenweise beim Hauptdarsteller mit im Bett sitzt.

Grafisch ist das Ding, selbstverständlich muss man fast sagen, eine Sensation. Wer die „Happy Show“ schon im Museum gesehen hat oder ein wenig mit Sagmeisters Arbeiten vertraut ist, weiß bescheid. Schrift wird aus Melonen geschnitzt oder getanzt, tausende Luftballons steigen mit darunter hängendem Menschen zum Himmel oder Beziehungen werden höchst liebevoll im Scherenschnitt illustriert.

Nach dem Film geht man, auch ohne Grafiker zu sein, beschwingt aus dem Kino.

Dicke Anschau-Empfehlung!

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May all beings be happy.

Zwischen Weihnachten und Sylvester war ich seit langem mal wieder im Kino. Sogar zum ersten mal in meinem Leben bei einer Kino-Premiere. Der „Happy Film“ von Grafik-Designer Stefan Sagmeister feierte am 28.12.16 seine Österreichpremiere. Und ich war da, olé!

Im Film erforscht Stefan Sagmeister das Glück. Nicht im Allgemeinen, das würde sämtliche Rahmen sprengen, sondern sein eigenes, denn dafür ist er, wie könnte es anders sein, Experte. Wie lässt sich das persönliche Glück nachweislich steigern? Ein Glücksforscher im Film sagt: Ganz einfach.

Erstens. Durch Meditation.
Zweitens. Durch Therapie.
Drittens. Durch Drogen.

Sagmeister testet alle Methoden für drei Monate. Das ist sehr lustig, manchmal sehr traurig, sehr anrührend und hin und wieder auch zum unter den Kino-Stuhl kriechen, weil man phasenweise beim Hauptdarsteller mit im Bett sitzt.

Grafisch ist das Ding, selbstverständlich muss man fast sagen, eine Sensation. Wer die „Happy Show“ schon im Museum gesehen hat oder ein wenig mit Sagmeisters Arbeiten vertraut ist, weiß bescheid. Schrift wird aus Melonen geschnitzt oder getanzt, tausende Luftballons steigen mit darunter hängendem Menschen zum Himmel oder Beziehungen werden höchst liebevoll im Scherenschnitt illustriert.

Nach dem Film geht man, auch ohne Grafiker zu sein, beschwingt aus dem Kino.

Dicke Anschau-Empfehlung!

May all beings be happy.

Spät, aber doch.

Da ist es also, das neue Jahr. Winterverkühlt, schneeverweht und eisekalt. Aber schön irgendwie. Auch wenn dieses Wetter besser zur Weihnachtstanne gepasst hätte.

Ich bin noch nicht wieder richtig gelandet im Alltag. Grade mal zwei „normale“ Wochentage rum und schon Vorfreude auf den nächsten Urlaub. Ich starte dann einfach im Februar ordentlich durch.

Und Vorsätze? Nö, eigentlich nicht. Vielleicht ein wenig mehr von den Dingen tun, die gut tun. Vielleicht ein wenig mehr die Dinge weglassen, die stressen, die belasten, die total unnötig mürbe machen. Zu oft die Mails checken. Zu oft auf facebook rumhängen. Ein bißchen mehr zurück ins analoge Leben. Ja, ich glaube, so mache ich das.

Meine Lieben, ich wünsche Euch einen guten Start in 2017!

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Spät, aber doch.

Spät, aber doch.

Da ist es also, das neue Jahr. Winterverkühlt, schneeverweht und eisekalt. Aber schön irgendwie. Auch wenn dieses Wetter besser zur Weihnachtstanne gepasst hätte.

Ich bin noch nicht wieder richtig gelandet im Alltag. Grade mal zwei „normale“ Wochentage rum und schon Vorfreude auf den nächsten Urlaub. Ich starte dann einfach im Februar ordentlich durch.

Und Vorsätze? Nö, eigentlich nicht. Vielleicht ein wenig mehr von den Dingen tun, die gut tun. Vielleicht ein wenig mehr die Dinge weglassen, die stressen, die belasten, die total unnötig mürbe machen. Zu oft die Mails checken. Zu oft auf facebook rumhängen. Ein bißchen mehr zurück ins analoge Leben. Ja, ich glaube, so mache ich das.

Meine Lieben, ich wünsche Euch einen guten Start in 2017!

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Spät, aber doch.