Draußen.

Jetzt haben wir das also echt gemacht: Zelten auf knapp 2.000 Höhenmetern bei mäßigem Wetter. Und was soll ich sagen: Es war der Knaller. Das Zelt hielt dicht, die Schlafsäcke haben den Härtetest bei knapp über 0 Grad in der Nacht hervorragend bestanden und unsere Tochter pennt im Schlafsack wie ein Kieselstein. Dazu eine unglaubliche Bergkulisse und ein See direkt vor der Tür beziehungsweise vor dem Reißverschluss. Am Tag waren wir wandern, an der Kletterwand herumdillettieren, die Örtchen anschauen.

So eine Nähe zur Natur wirft einen zurück auf ganz wesentliche Dinge: Mehr als zwei Hosen braucht kein Mensch. Mit einem Paar Schlappen und einem Paar Bergschuh kommt man hervorragend aus. Grillen bei Nieselregen ist keine gute Idee. Auf den Gaskocher ist verlass, der kann auch toll Würstchen grillen. Essen auf der Camping-Decke ist toll. Und die mit Abstand schlechteste Pizza gibt es in Ischgl.

Fazit: Viel öfter machen. Am Wochenende Kind, Kegel und Zelt packen und einfach mal raus. Das Glück ist ein Daunenschlafsack.

Draußen. was originally published on Grafikbüro Grünkariert

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Draußen.

Draußen.

Jetzt haben wir das also echt gemacht: Zelten auf knapp 2.000 Höhenmetern bei mäßigem Wetter. Und was soll ich sagen: Es war der Knaller. Das Zelt hielt dicht, die Schlafsäcke haben den Härtetest bei knapp über 0 Grad in der Nacht hervorragend bestanden und unsere Tochter pennt im Schlafsack wie ein Kieselstein. Dazu eine unglaubliche Bergkulisse und ein See direkt vor der Tür beziehungsweise vor dem Reißverschluss. Am Tag waren wir wandern, an der Kletterwand herumdillettieren, die Örtchen anschauen.

So eine Nähe zur Natur wirft einen zurück auf ganz wesentliche Dinge: Mehr als zwei Hosen braucht kein Mensch. Mit einem Paar Schlappen und einem Paar Bergschuh kommt man hervorragend aus. Grillen bei Nieselregen ist keine gute Idee. Auf den Gaskocher ist verlass, der kann auch toll Würstchen grillen. Essen auf der Camping-Decke ist toll. Und die mit Abstand schlechteste Pizza gibt es in Ischgl.

Fazit: Viel öfter machen. Am Wochenende Kind, Kegel und Zelt packen und einfach mal raus. Das Glück ist ein Daunenschlafsack.

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Draußen.

Dahinter.

Ein langer Tag gestern. Ich sitze im Zug und jage Pokémon. Das ist gar nicht so einfach und auch nicht sehr profitabel, ist der Zug doch zu schnell und meine Klicks sind zu langsam. Dann schaue ich hoch. Sehe den See zwischen den Häuserschluchten durchschimmern. Eine Polaroid-Momentaufnahme für’s Hirn. Ein paar Bahnhöfe weiter starte ein Rudel Tauben den Rundflug. Zauberhaft, wie sie es schaffen miteinander zu fliegen ohne zu kollidieren und dabei Muster an den Himmel malen. Kleine, gute Momente, friedlich, wundervoll und fragil. Balsam für die Seele das Große im Kleinen zu sehen.

 

 

Dahinter. was originally published on Grafikbüro Grünkariert

Dahinter.

Dahinter.

Ein langer Tag gestern. Ich sitze im Zug und jage Pokémon. Das ist gar nicht so einfach und auch nicht sehr profitabel, ist der Zug doch zu schnell und meine Klicks sind zu langsam. Dann schaue ich hoch. Sehe den See zwischen den Häuserschluchten durchschimmern. Eine Polaroid-Momentaufnahme für’s Hirn. Ein paar Bahnhöfe weiter starte ein Rudel Tauben den Rundflug. Zauberhaft, wie sie es schaffen miteinander zu fliegen ohne zu kollidieren und dabei Muster an den Himmel malen. Kleine, gute Momente, friedlich, wundervoll und fragil. Balsam für die Seele das Große im Kleinen zu sehen.

 

 

Dahinter.

Tête-à-tent

Der Sommer in diesem Jahr wird lang. Die Kinderbetreuung lässt uns mit Ansage einen Monat lang im Stich und wir werden in diesem Zeitraum mangels in der Nähe vorhandener Omas, Tanten, Onkels und Cousinen eine neue, olympiataugliche Sportart erfinden: Den Kinderstaffellauf. Morgens ich? Nachmittags Du? Oh, da ist noch ein Termin, da muss ich dringend hin. Dann anders. Ich bis 10 Uhr, Du dann, wie sieht es aus? Verhandeln, Logistik und Voraussicht sind gefragt. Klingt ein wenig wie ein Job-Inserat für den diplomatischen Dienst.

Jedenfalls: Weil der Sommer so lang zu werden droht, werden wir Ende August noch einmal unsere Siebensachen packen und Campen gehen. Man muss dazu sagen: Wir sind Anfänger-Camper. Und haben ein neues Zelt. Familiengröße, im Ausverkauf letzten Herbst erworben, seitdem im Keller gelagert und nicht weiter beachtet. Jetzt haben wir einen Platz reserviert: In den Bergen gelegen, an einem kleinen See, hoch oben. Es wird kalt werden in der Nacht, aber die Schlafsäcke sind sehr tauglich, hoffentlich.

Und dann das Zelt. So ein Gefühl sagte mir: Stellen wir das Ding doch einfach mal im Garten auf um zu gucken. Wie das geht. Wie groß das ist. Und – alter Verwalter – es ist SEHR groß. Wir können locker darin stehen und drei Leute samt Gepäck könnten vermutlich auch komfortabel für zwei Monate darin wohnen. Der Aufbau dauerte trotz der mangelnden Erfahrung nur circa 8 Minuten und das Kind kann darin verstecken spielen.

Jetzt freue ich mich auf diese zweite kleine Auszeit vom Sommerchaos.

Tête-à-tent was originally published on Grafikbüro Grünkariert

Tête-à-tent

Tête-à-tent

Der Sommer in diesem Jahr wird lang. Die Kinderbetreuung lässt uns mit Ansage einen Monat lang im Stich und wir werden in diesem Zeitraum mangels in der Nähe vorhandener Omas, Tanten, Onkels und Cousinen eine neue, olympiataugliche Sportart erfinden: Den Kinderstaffellauf. Morgens ich? Nachmittags Du? Oh, da ist noch ein Termin, da muss ich dringend hin. Dann anders. Ich bis 10 Uhr, Du dann, wie sieht es aus? Verhandeln, Logistik und Voraussicht sind gefragt. Klingt ein wenig wie ein Job-Inserat für den diplomatischen Dienst.

Jedenfalls: Weil der Sommer so lang zu werden droht, werden wir Ende August noch einmal unsere Siebensachen packen und Campen gehen. Man muss dazu sagen: Wir sind Anfänger-Camper. Und haben ein neues Zelt. Familiengröße, im Ausverkauf letzten Herbst erworben, seitdem im Keller gelagert und nicht weiter beachtet. Jetzt haben wir einen Platz reserviert: In den Bergen gelegen, an einem kleinen See, hoch oben. Es wird kalt werden in der Nacht, aber die Schlafsäcke sind sehr tauglich, hoffentlich.

Und dann das Zelt. So ein Gefühl sagte mir: Stellen wir das Ding doch einfach mal im Garten auf um zu gucken. Wie das geht. Wie groß das ist. Und – alter Verwalter – es ist SEHR groß. Wir können locker darin stehen und drei Leute samt Gepäck könnten vermutlich auch komfortabel für zwei Monate darin wohnen. Der Aufbau dauerte trotz der mangelnden Erfahrung nur circa 8 Minuten und das Kind kann darin verstecken spielen.

Jetzt freue ich mich auf diese zweite kleine Auszeit vom Sommerchaos.

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